Lebensgefahr oder schwerer medizinischer Notfall: 112
Rufen Sie sofort 112 bei Bewusstlosigkeit, schwerer Atemnot, Krampfanfällen, sehr starker Verwirrtheit, nicht weckbarer Person, akuter Selbst- oder Fremdgefährdung oder wenn Sie die Situation als lebensbedrohlich einschätzen. Bleiben Sie nicht allein mit der Verantwortung und folgen Sie den Anweisungen der Leitstelle.
112 anrufenPolizei bei akuter Bedrohung oder Gewalt
Wenn Sie, Kinder oder andere Personen unmittelbar bedroht werden, bringen Sie sich – wenn möglich – an einen sicheren Ort und rufen Sie die Polizei unter 110. Versuchen Sie nicht, eine gewalttätige Situation allein zu kontrollieren.
Informationen der Polizeilichen Kriminalprävention ↗Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der regulären Praxiszeiten. Die Nummer gilt deutschlandweit ohne Vorwahl. Bei einem lebensbedrohlichen Zustand ist 112 die richtige Nummer.
116117 Patientenservice ↗Alkoholentzug kann gefährlich sein
Wenn ein Körper an regelmäßigen hohen Alkoholkonsum gewöhnt ist, kann plötzliches Absetzen schwere Entzugserscheinungen auslösen – darunter Krampfanfälle, Bewusstseinsveränderungen oder ein Delir. Beginnen Sie einen Entzug nicht auf eigene Faust. Holen Sie ärztlichen Rat; bei schweren Symptomen wählen Sie 112.
Medizinische Information auf gesund.bund.de ↗Vertrauliche Suchtberatung
DHS-Suchthilfeverzeichnis
Suche nach Suchtberatungsstellen und weiteren Angeboten in der Nähe. Beratungsstellen sind auch für Angehörige und Mitbetroffene da; Sie können sich beraten lassen, ohne dass die trinkende Person mitkommt.
Suchthilfe in der Nähe finden ↗Digitale Suchtberatung
DigiSucht bietet Onlineberatung durch Fachkräfte aus Suchtberatungsstellen. Prüfen Sie auf der Plattform, welche Angebote für Ihre Region und Ihre Situation verfügbar sind.
DigiSucht öffnen ↗Sucht & Drogen Hotline
Telefonische Beratung für Betroffene und Angehörige rund um die Uhr unter 01806 313031. Laut offizieller Angebotsseite kostet der Anruf 0,20 € aus dem deutschen Festnetz und Mobilfunknetz.
Offizielle Beratungsangebote ↗Selbsthilfegruppen
Al-Anon für Angehörige und Freunde
Al-Anon richtet sich an Menschen, deren Leben durch das Trinken eines anderen belastet ist. Über die Meetingsuche finden Sie Präsenz- und Onlinegruppen; eine Anmeldung ist bei vielen Treffen nicht erforderlich.
Al-Anon-Meeting finden ↗Anonyme Alkoholiker für die trinkende Person
Die Meetingsuche der Anonymen Alkoholiker zeigt deutschsprachige Treffen in Deutschland und angrenzenden Regionen. Angehörige können auf offene Meetings achten; für die eigene Unterstützung ist Al-Anon die passendere Anlaufstelle.
AA-Meeting suchen ↗Hilfe bei Gewalt und Straftaten
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Rund um die Uhr, anonym und kostenfrei. Das Angebot berät betroffene Frauen sowie Angehörige, Freundinnen, Freunde und Fachkräfte telefonisch und online.
Hilfetelefon öffnen ↗Opfer-Telefon des WEISSEN RINGS
Bundesweit, kostenfrei und anonym für Menschen, die von einer Straftat betroffen sind, sowie für Angehörige. Erreichbar täglich von 7 bis 22 Uhr.
Opfer-Telefon informieren ↗Wenn Sie gerade nicht wissen, wie dringend es ist
Bei möglicher Lebensgefahr wählen Sie lieber 112. Für dringende, nicht lebensbedrohliche medizinische Beschwerden kann 116117 einschätzen, welche Versorgung passt. Bei Angst vor Gewalt können Sie 110 wählen und möglichst von einem sicheren Ort aus sprechen.
Stand der Prüfung: September 2026. Telefonnummern und Angebote können sich ändern; die verlinkten offiziellen Stellen zeigen den aktuellen Stand.